Dänemark, willkommen in Rømø!

Hallo ihr Lieben,
da bin ich wieder zurück in Hannover und diesmal auch ohne weitere Pläne um zu verreisen (erstmal).
In diesem Post möchte ich von dem Urlaub berichten, aber auch meine Outfits zeigen. An einem speziellen Outfit-Post habe ich nicht gearbeitet, weil die Fotos an sich, im Vordergrund stehen soll. 
Wir waren für eine Woche in Dänemark auf der kleinen Wattenmeerinsel Rømø und ich habe mich so in diese Dünenlandschaft verliebt! 

Vor der Abreise hatten wir kein gutes Gefühl, denn die Wettervorhersage zeigte keine 20 Grad an und Regen sollte Alltag sein. Tatsächlich hatten wir nur am ersten Tag etwas Regen und ganz viele Wolken, doch die restlichen Tage waren mega schön! Und auch wenn das Thermometer nur 17 Grad anzeigte, war es viel wärmer und ich konnte meine Lieblingslook tragen: T-Shirt, Jeans und Sandalen.

Wie Luca und ich so sind, machte uns der Regen nichts aus und wir gingen zum Lakolk-Strand. Der 50-Minuten-lange Weg war zuerst sehr öde, weil wir eine einzige Straße einfach nur runtergehen mussten. Irgendwann konnte man endlich die Dünenlandschaft erkennen und der Regen wurde auch schwächer. 
Ich war davor noch nie so richtig an der Nordsee, umso mehr faszinierten mich also die Dünen und der beliebte Strand in Dänemark: der Autostrand. Einige können das nicht verstehen, wozu soll man mit dem Auto am Strand fahren und dort parken? Ich persönlich finde das total praktisch, weil man seine ganzen Strandutensilien einfach in das Auto packen kann und immer alles bei sich hat, ohne alles schleppen zu müssen. Man kann auch den Kofferraum zu einer kleinen Sitzecke umbauen und sich keine Sorgen machen. Natürlich ist nicht jeder Strand befahrbar, für die, die es stört oder ihre Ruhe von den ganzen Driftern haben wollen.





Auch verbrachten wir jeden Abend am Strand um uns den Sonnenuntergang anzugucken, das war eigentlich kaum möglich, da alles nur bewölkt war. Und das Beste konnte man natürlich ausnutzen: Sich vor dem Wind im Auto zu verstecken und den schönen Himmel mit den unterschiedlichen Tönen zu betrachten.


Die Insel liegt nördlich von Sylt und alle zwei Stunden fährt eine Fähre. 
Diese Gelegenheit durften wir nicht verpassen, denn wir beide waren noch nie auf Sylt. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Hafen und es ging los. 
Auf der Hinfahrt saßen wir draußen auf dem Strandkorb um alles zu sehen. Zuerst war es ziemlich windig, doch wenn man mit fotografieren beschäftigt ist, vergisst man das. Außerdem hatten wir auch etwas Schutz durch den Strandkorb. Obwohl man die Insel die ganze Zeit sehen kann, dauert die Fahrt 40 Minuten, die trotzdem schnell vergehen.



Wie findet ihr eigentlich solche Tattoos? Ich liebe sie!
Statt einer Kette, ist das eine perfekte Alternative für die, die kein Schmuck mögen. Mich nerven nämlich lange Ketten oder ich weiß einfach nicht, was für ein Ausschnitt dazu passt oder ob die Bluse dafür geeignet ist. Bei diesen Tattoos kann einfach jedes mal aufs Neue entscheiden, wo sie hin sollen. Egal ob auf den Fuß zu süßen Sandalen, auf den Arm oder irgendwo am Rücken.



Oberteil - Kult Berlin, Tattoo - Catrice

Auf Sylt angekommen schauten wir uns erstmal um und bummelten etwas. Ich kaufte mir ein total schönes Stirnband im Marine-Look. Soll ich mal einen Marine-Look posten? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Wir waren auch im Erlebniszentrum Naturgewalten. Das war spannend, weil man einfach so vieles erfahren hat, seien es  Zeitzeugen, die über Katastrophen berichteten oder über die Insel an sich, wie sie sich verändert. Man lernte auch was über Meerestiere und über Plastik in Gewässern.
Praktisches konnte man da auch einiges erleben, wie zum Beispiel Wellen in unterschiedlich starken Stufen einstellen und dabei die Windstärke spüren.





Am Mittwoch hatten wir den schönsten Tag, mit ganz viel Sonne und über 20 Grad. Geplant hatten wir zuerst eine Fahrradtour, allerdings hatten wir weder eine Reservierung, noch kamen wir rechtzeitig an. Ärgerlich! Aber ein Plan B hatten wir uns schnell ausgedacht:  Eine Decke, ein Spaziergang am Strand und natürlich ein kleines Fotoshooting!

Als unsere Reise nach Dänemark feststand und ich mich durch Bilder der Umgebung dort gegoogelt hatte, standen die Fotos schon für mich fest. In meinem Kopf hatte ich mir alles ausgemalt, umso schwieriger wurde es, einen schönen Platz für die Fotos zu finden, wenn man so perfektionistisch ist. 

Für den Hut war es ab und zu viel zu windig und irgendwann nervte mich das ständige halten. Das Kleid war eigentlich bodenlang, aber ich fand nie eine Möglichkeit es anzuziehen und ich ließ es kürzen: Voilà, mein neues Lieblingskleid.

Bei jedem Strandspaziergang haben wir so viele Muscheln gesammelt und ich konnte es einfach nicht lassen, eine neue Muschel aufzuheben. 
Zuhause kamen wir auf die Idee, ein Glas zu gestalten. In meiner Instagram-Story (klick) zeige ich euch das Ergebnis.





Kleid - H&M, Hut - 

Was darf an der Nordsee auf keinen Fall fehlen? - Ja genau, eine Wattwanderung
Also schlüpfte ich in meine Gummistiefel und eine warme Jacke, aß ein Brötchen mehr und es ging los. 
Jedoch klappte das nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten und es wurde eher ein neun Kilometer langer Morgenspaziergang am Strand. 
Das Wasser war etwas weg und man konnte noch mehr Muscheln sammeln, aber auch Krabben und Qualen konnte man sehen. Ich traute mich zum ersten Mal eine kleine Krabbe auf die Hand zu nehmen, bis sie sich plötzlich bewegte.. 



Am letzen Tag machten wir uns auf den Weg zum Sønderstrand. Das war total faszinierend. 
Man muss sich eine unendlich große Wüste vorstellen, die im Laufe des Tages wieder unter Wasser steht. Unvorbereitet machten wir uns also Barfuß auf den Weg: Endlich eine Wattwanderung!
Wir ließen unser Auto da und gingen planlos durch das Watt. Irgendwann kamen wir an einem kleinen Weg vorbei, der uns durch eine Dünenlandschaft führte. Auf der anderen Seite befand sich das Meer. An dem Tag war es besonders windig und wir suchten uns Schutz in den Dünen um eine kleine Pause zu machen. Die Wellen waren sehr hoch und stark. Man konnte sehen, wie sich das Wasser auf dem Land verbreitet und sich langsam alles zurückholt.



Gegen 18 Uhr mussten wir die selbe Strecke zurückgehen. Diesmal war aber keine Ebbe mehr, sondern Flut. Mein Alptraum wurde also wahr. Voller Panik dachte ich, dass wir sowieso nicht mehr zum Auto kommen werden. Doch das Wasser war gerade mal knöchelhoch und wir beeilten uns. Zum Glück konnten wir zuerst seitlich gehen, so dass wir einen großen Bogen um das Wasser machten. Dann konnten wir wieder entspannt auf der ,,Wüste'' gehen.
Im Nachhinein hört sich das gar nicht schlimm an, aber wenn man in der Situation ist und keine Ahnung hat, wann die Flut kommt und wann das Wasser zu 100% zurückkehrt, empfindet man das einerseits als ein Abenteuer, andererseits aber auch als einen Alptraum, wenn man bedenkt, man steht eigentlich mitten im Meer und das Wasser holt einen gleich ein.


Neben ,,unseren'' Strand waren auch ein paar Butiken, Restaurants und sogar eine Kerzenfabrik. Vergleichbar mit Hannovers Läden, verließen wir einen Laden schon nach zwei Minuten und entschieden uns Eis zu essen oder doch wieder zum Strand zu gehen.



Wer von euch war denn auch schon mal da oder würde sich dort gerne etwas erholen? Was für Sehenswürdigkeiten waren für euch wichtig? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!