Berlin, du bist so wunderbar!

Hallo ihr Lieben,
wie die meisten bereits auf Instagram und auch bei dem letzen Post gesehen oder gelesen haben, war ich alleine für sieben Tage in Berlin. Mehrere Personen haben mich angeschrieben und fragten verwundert: Alleine in Berlin? Was machst du denn da? - Naja,  ich war indirekt alleine, denn ich habe bei meinen Verwandten gewohnt. Und trotz dessen, dass sie arbeiten mussten, hatten wir genug Zeit zusammen was zu unternehmen. 

Ich persönlich sehe Berlin als eine perfekte Stadt um eben alleine was unternehmen zu können. Also recherchierte ich etwas im Internet und fand paar schöne Orte und Aktivitäten, die ich unbedingt machen wollte. Meine Woche war somit verplant und ich hatte nie das Gefühl, dass mir langweilig sei und ich lieber zuhause wäre.

Tag 1:
Der Montag startete ausgeschlafen, mit einem tollen Frühstück, Smoothie und Eis.
Meine Tante hatte frei und wir machten uns auf den Weg zum Potsdamer Platz, wo sich ein Shoppingzentrum Namens ,,Mall of Berlin'' befindet. Ich war da noch nie, weil ich normalerweise immer direkt zum Kurfürstendamm gefahren bin, umso mehr freute ich mich also. Das Center ist total cool aufgebaut, man muss sich zwei riesige Einkaufszentren vorstellen mit einer überdachten Fußgängerpassage und einem Blick auf den Bundesrat. Laut Werbung hat man über 300 Läden, wobei wir nur bei Zara, Hollister, Vero moda, H&M und in paar Schuhläden waren. Außerdem ist der Stil total schön gemacht und alles sieht edel aus.



Nach dem erfolgreichen shoppen, wollte ich unbedingt noch zum Panoramablick am Potsdamer Platz. Es überhaupt zu finden, war eine Herausforderung, denn die Adresse lautet ,,Potsdamer Platz 1'' während der richtige Eingang an der ,,Alten Potsdamer Straße'' ist. Sogar mit Google-Maps haben wir uns verlaufen und mussten nochmal zurück.



Normalerweise habe ich Höhenangst, doch ich war da oben so unfassbar fasziniert, wie groß Berlin ist und von den ganzen Hochhäusern, dass ich das in dem Moment vergessen konnte. Der Ausblick ist unglaublich schön. Auf Fotos sieht das immer so unspektakulär aus, aber man muss da mal selber in 100 Meter Höhe stehen und auf die Stadt schauen. 




Tag 2:
Den Dienstag verbrachten wir im Wellenbad am Spreewald. Das Schwimmbad ist sehr schön gestaltet, allerdings kann man dort nicht viel unternehmen. Alle 45 Minuten kommen die Wellen in einem Schwimmerbecken, die aber nach 6 Minuten wieder verschwinden. Geplant war eigentlich auch ein anderes Schwimmbad in Oranienburg, doch leider ist es derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Für das Tropical Island war es dann auch leider schon zu spät!


Tag 3: 
Die, die mir auch auf Snapchat folgen, haben gesehen dass ich am Kurfürstendamm shoppen war und mich später mit einem Freund aus Hannover getroffen habe. Wie geht das, haben sich bestimmt welche gefragt. Die Antwort: Er war für einen Tag in Berlin wegen der Fashion Week. 
Außerdem haben wir neue Fotos gemacht, wo ich euch meine neue Bluse zeigen möchte! Den Post bekommt ihr Donnerstag zu sehen! Wir waren dann auch noch bei einem Burgerrestaurant ,,Burger de ville'', wo es nur einen einzigen vegetarischen Burger gibt! Dieser Burger gehört jetzt zu den leckersten, die ich je gegessen habe. 


Tag 4:
Das Wetter war total schön, aber meine Faulheit siegte da leider. Geplant hatte ich nämlich zum Teufelsberg beziehungsweise Drachenberg zu fahren und mich da hinzusetzen. Stattdessen lag ich auf dem Balkon mit einem Kaffee und las ,,Die Kinder vom Bahnhof Zoo''.
Abends ging es dann in die Gropius Passage. Zuerst waren wir etwas bummeln und um 20 Uhr gingen wir ins Kino. Wir schauten uns ,,Pirates of the Caribbean'' an, welcher leider nicht in 3D lief, was nämlich viel cooler gewesen wäre. Der Film läuft zwar schon seit sieben Wochen im Kino: aber schaut ihn euch unbedingt an (falls ihr das nicht schon getan habt). Normalerweise schaue ich solche Filme gar nicht, aber der hat mich echt total reingezogen, dass ich nicht einmal auf Toilette gehen wollte, um nichts zu verpassen.

Tag 5:
Zum ersten Mal regnete es wieder und ich wartete bis 12 Uhr, um zum Alexander Platz zu fahren. Dort war ich zuerst shoppen und später schaute ich mir den Platz nochmal genau an: die Weltzeituhr, die Menschen, den Fernsehturm und den Platz an sich. Schließlich ist das der meistbesuchte Ort in Berlin-Mitte. 




Dort verbrachte ich leider nicht so viel Zeit, weil es ziemlich heiß war und ich selber irgendwann unmotiviert war, irgendwo hinzufahren und mir noch irgendwas anzugucken.

Tag 6:
Den letzten richtigen Tag verbrachten wir im Tierpark. Den Berliner-Zoo kenne ich nämlich schon und ich wollte mal was neues sehen. Der Park ist riesig, um alles zu sehen, muss man schon  mit 4 bis 5 Stunden rechnen. Schade finde ich, dass man es nicht schafft, jede Fütterung zu sehen, weil die Zeiten sehr unpraktisch gelegt sind. Für mich war die Fütterung um 15 Uhr bei den Elefanten am wichtigsten. Es war sehr warm und die Elefanten sind sogar ins Wasser gegangen.




Das war also meine Woche in Berlin. 
Um in Berlin alles zu sehen, muss man da einfach wohnen und mit jemandem unterwegs sein, der auch die Ecken von Berlin kennt, damit man nicht die typischen ,,Touristen-Orte'' sieht.
Ich werde auf jeden Fall noch öfter nach Berlin fahren und hoffentlich noch viel mehr unternehmen können!